A. Die Bullterrier gelten nicht als die hübschesten Hunde. Trotz gehört der Bullterrier
zu den gefährlichen Hunden, viele Menschen mögen diese Haustierart. Die Rasse
zeichnet sich besonders durch ihre Freundlichkeit und große Anhänglichkeit aus. Sie
haben einen treuen Charakter und sind auf ihr Herrchen fixiert. Aber reagieren sie oft
aggressiver als gegenüber fremden Menschen. Deshalb brauchen sie eine
konsequente Erziehung.
B. Die Wissenschaftler können mit bestimmten Versuchen feststellen, ob Haustiere
ein helles Köpfchen haben. Man muss zwischen dressierten und intelligenten Tieren
unterscheiden: Wenn euer Hamster zum Beispiel gelernt hat, durch einen Ring zu
springen, ist er ein kleiner Zirkuskünstler, aber noch nicht schlau. Er wiederholt nur
das Gelernte. Wenn er dagegen die Käfigtür öffnet, um an die Leckereien im Regal zu
kommen, gehört er schon zu den klügsten unter den Hamstern. Die Intelligenz eines
Tieres erkennt man daran, ob es Lösungen für neue Probleme findet. Dann denkt es
wirklich selbstständig.
C. Es gibt heute eine Menge Hunderassen und man kann seine Auswahl finden.
Bevor Sie sich einen Hund kaufen, klären Sie einige notwendige Fragen. Ein Blick auf
die eigenen Lebensverhältnisse kann es klar machen, welche Hunderasse Sie wählen
sollen. Jeder Hund hat eine Persönlichkeit. Ein Golden Retriever ist kinderlieb und
familienfreundlich. Es gibt Rassen, die mehr Bewegung und Aufmerksamkeit
benötigen. Zu ihnen gehören Dalmatiner, Dobermänner. Wünschen Sie sich einen
Hund, um mit ihm Tricks einzustudieren, dann ist ein Border Collie oder einen Pudel
der richtige Hund für Sie.
D. Jeden Tag müssen Tausende Tiere in Forschungslabors für die Wissenschaft oder
für die Gesundheit der Menschen sterben. Doch viele der Tests könnten in Zukunft
ohne Tiere auskommen, behaupten nicht nur die Gegner der Tierversuche. Das
fordern auch viele Wissenschaftler. In Berlin haben sich Fachleute getroffen, um
dieses Problem zu besprechen. Und es gibt schon erste Erfolge: Es wurde eine
Methode entwickelt, wie man ohne lebende Tiere Krankheiten erforschen kann. Viele
neue Tests sind sogar schneller, einfacher und billiger als ein Tierversuch. Auch
Computerprogramme können dabei helfen.
E. Jeder Hund besitzt individuelle Eigenschaften und verschiedene Hunderassen
benötigen eine Betreuung und Erziehung. Wichtig ist hierbei zu wissen, dass jeder
Hund die Rangordnung strikt verinnerlicht, weshalb Unfälle vielfach auf
Erziehungsfehler zurückzuführen sind. Deshalb sollten sie schneller mit der
Welpenerziehung beginnen. Durch Erziehung und Konsequenz haben Sie einen gut
treuen Freund.
F. Es gibt viele Gründe, warum Eltern keinen Hund im Haus haben wollen. Aber es
gibt auch ein paar gute Argumente für den Hund: Kinder mit einem Hund in der
Familie zeigen bessere schulische Leistungen als Kinder ohne einen Hund. Das hat
eine wissenschaftliche Untersuchung bei 400 deutschen Familien ergeben. Kinder
mit Hund machen länger und intensiver Hausaufgaben und sie sind weniger
aggressiv und weniger egoistisch. Ein Hund fördert Verantwortungsbewusstsein,
Arbeitsdisziplin und die Fähigkeit Probleme zu lösen.
G. Die Deutschen mögen kuschelige Tiere. 38 Prozent der Deutschen haben ein
Haustier. Vor allem Hund und Katze sind gefragt. Die Wahl des Haustieres ist sogar
geschlechtsspezifisch: Bei Frauen stehen Katzen hoch im Kurs. Der beste Freund des
Mannes ist der Hund. Dann kommt die Katze. Damit die Harmonie zwischen Mensch
und Haustier stimmt, sind artgerechte Haltung und Fachwissen wichtig.